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Hannover

PIPS® - Wurzelkanalbehandlung mit laseraktivierter Spülung

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Der Zahnerhalt ist und war schon immer einer unserer Schwerpunkte in der Praxis. Im heutigen Blogeintrag soll es mal wieder um das Thema Wurzelkanalbehandlungen gehen. Genauer gesagt um den Einsatz eines Laser bei der Wurzelkanalbehandlung.

PIPS® - photoneninduzierte photoakustische Spülmethode

Der Einsatz des Lasers ist aus der Zahnmedizin nicht mehr wegzudenken. Das Behandlungsspektrum ist durch den Einsatz von Lasern mit verschiedenen Wellenlängen stetig gewachsen. In der Vergangenheit wurden im Bereich der Endodontie bereits Laser eingesetzt, um das Kanalsystem von Bakterien zu befreien. Flexible Fasern werden dabei in die oftmals gekrümmten Kanäle eingebracht und Energie zugeführt. Die Gefahr von Schäden durch zu hohe Temperaturen ist gegeben und die Einbringung der Fasern bis zur Wurzelspitze ist aufgrund der Anatomie nicht immer möglich.

Prof. Giovanni Olivi aus Rom hat 2011 das revolutionäre PIPS® Verfahren zusammen mit Dr. Enrico De Vito erfunden. Dabei wird die Spitze des Lasers, der Lasertip, lediglich in die Spüllösung im Bereich der Nervkammer gehalten. Die gepulste Laserstrahlung erhitzt die Spüllösungen, in der Regel Natriumhypochlorid, EDTA oder Zitronensäure, und es entstehen Gasblasen, die implodieren. Während des Vorgangs kommt es zu starken Reinigungseffekten im Wurzelkanalsystem. Neuere Studien zeigen, dass die Wirkung von PIPS® dem Einsatz von Schall und Ultraschall (PUI) überlegen ist.
Besonders bei schwer zugänglichen Bereichen im Kanalsystem, die nicht durch Instrumente erreichbar sind und bei Revisionsbehandlungen, spielt der Laser seine Vorteile aus. Feinste Strukturen zwischen Kanälen wie z.B. bei oberen und unteren Backenzähnen (Molaren) werden auf diese Weise gereinigt. Die Spüllösungen können durch den Lasereinsatz tiefer in die Dentintubuli eindringen, um eine noch bessere Desinfektion zu erreichen.

Neben dem Laser setzen wir ein Operationsmikroskop ein, um so wenig Substanz wie möglich beim Zugang entfernen zu müssen und alle Kanaleingänge aufzufinden.

Vorteile des Lasers

Das Verfahren hat viele Vorteile für Sie als Patient und für uns als Behandler:

  • Verkürzte Behandlungsdauer

    • Eine bessere Desinfektion im Inneren des Zahnes wird in kürzer Zeit durch PIPS® im Vergleich zu anderen Methoden erreicht. Die Behandlungszeit reduziert sich für Sie.

  • Bessere Langzeitprognose für den Zahn

    • Mit einer besseren Reinigungswirkung geht eine bessere Prognose für den Zahn einher.

  • Einfaches Verfahren

    • Die Einfachheit und der Erfolg des Verfahrens überzeugen! Der Laser ermöglicht bessere Ergebnisse im täglichen Einsatz in unserer Zahnarztpraxis.

Der nächste Schritt: SWEEPS

Die Weiterentwicklung von PIPS® steht schon mit SWEEPS™ in den Startlöchern. Durch eine Änderung des Lasertips und Pulserzeugung, ASP (Adaptive Structured Pulse), kommt es zu einer weiteren Verbesserung der Reinigungswirkung. Sobald valide Studien vorliegen werden wir auf SWEEPS™ umsteigen.

Spannende Videos zum Thema PIPS® und SWEEPS™ finden Sie z.B. auf YouTube.

Foto: James Pond on Unsplash
Quellen:
Dentalmagazin
ZWP

Februar 2017 - Vortrag Logopädie

Vortrag Logopädie

Auswirkungen von Dysfunktionen des Kiefers auf die Stimme, den Stimmklang und die Artikulation

 22. März 2017 um 19 Uhr in unseren Räumlichkeiten in Altwarmbüchen

Wir laden Sie zum Vortrag mit Dirk Heiden zum Thema "Auswirkungen von Dysfunktionen des Kiefers auf die Stimme, den Stimmklang und die Artikulation" ein. Der Vortrag ist sowohl für den Alltagssprecher als auch Menschen, die ihre Stimme professionell einsetzen wie z.B. Schauspieler und Sänger. 


Folgende Beschreibung gibt Herr Dirk Heiden zu seinem Vortrag:

„Einfluss von Kieferdysfunktionen auf die Sprech- und Singstimme.“

Der Stimmklang wird maßgeblich durch die Spannungsverhältnisse im Körper beeinflusst. Verspannungen, Schmerzen, Bandscheibenvorfälle z.B. im Bereich der HWS (Halswirbelsäule), BWS (Brustwirbelsäule) oder auch Kiefergelenkprobleme, Bruxismus haben Einfluss auf den Stimmklang.

Eine ökonomische Stimmgebung wird daher dann erzielt, wenn keine „Fehlspannungen“ des Atemapparates, Kehlkopfes, Kiefers und auch der mimischen Muskulatur erzeugt werden.

Ein Festhalten des Unterkiefers, ein angestrengtes Stirnrunzeln oder auch eine angespannte Schulter-, Nackenmuskulatur beeinflussen den Stimmklang.

In der Stimmarbeit wird von „Durchlässigkeit im Körper“ gesprochen. Ist die Muskelspannung zu hoch (=Hypertonus), begünstigt dies eine Überspannung im Kehlkopf. Somit wird keine lockere durchlässige und tragfähige Stimme erzielt.

Dies bezieht sich ebenfalls auf eine muskuläre Unterspannung (=Hypotonus). Ein Hypotonus führt genauso wenig zu einer physiologischen und tragfähigen Stimme.

Die Muskeln benötigen eine optimale Regulierung von Spannung und Entspannung in den beteiligten Muskelsystemen. Die Muskeleinstellungen beim Sprechen und Singen sind nie starr oder statisch, sondern immer dynamisch und fließend in Bewegung.

In dem Vortrag wird Ihnen die Wechselwirkung von Atmung, Körperspannung, Kieferdysfunktionen auf die Sprech-, Singstimme und die Artikulation dargestellt.


Um Anmeldung wird gebeten, da nur begrenzte Plätze zur Verfügung stehen.

Weitere Infos: http://www.hannover-logopaedie.de/

Bildquelle: Unsplash - Jonathan Simcoe

November 2016 - Patientenumfrage > Gewinner

Vielen Dank für die Teilnahme an unserer diesjährigen Patientenumfrage. Aus allen Teilnehmern haben wir zwei Gewinner gezogen. Die Gewinner dürfen sich über zwei elektrische Zahnbürsten von Philips freuen und werden per Email benachrichtigt.

Bildquelle: Pixabay
 

November 2016 - Was die Zähne nicht mögen!

5 Gefahren für die Zähne.

Die Gefahren lauern überall, unser Körper wird jeden Tag strapaziert und wir gehen an unsere Grenzen. Ob ungesundes Essen, Stress, Schlafmangel, zu wenig Bewegung oder übermäßige sportliche Anstrengungen, viele von uns achten kaum auf ihre kostbare Gesundheit. Meist müssen wir erst die Quittung bekommen, bevor wir an unserem Verhalten etwas ändern.

Unsere Zähne sind unglaublich robust. Jedoch bedürfen sie täglicher Pflege. Es gibt 4 Faktoren, die die Kariesentstehung maßgeblich fördern. Nur wenn alle Faktoren gemeinsam vorliegen entsteht ein Loch. 

  • Wirt / Zahn
  • Bakterien / Plaque
  • Substrat
  • Zeit

Weiterhin schleichen sich Gewohnheiten ein, die unseren Zähnen zu schaffen machen. Diese 5 Habits sind ein Risiko für ihre Zähne:

Bildquellen: Pixabay
Idee zum Text: Mouth Healthy