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Kinderzahnheilkunde

März 2017 - Kinderprophylaxe

Mehr als nur Milchzähne

Gesunde Milchzähne und bleibende Zähne sind wichtig für Ihr Kind. Milchzähne sind aufgrund ihrer Zahnsubstanz anfälliger für Karies als die bleibenden Zähne. Deshalb empfiehlt es sich schon ab dem 1. Zahndurchbruch zu uns zur Kontrolle zu kommen.

Ab dem 6. Lebensjahr übernehmen die gesetzlichen Krankenkassen die Individualprophylaxe. Die Individualprophylaxe beinhaltet ein Mundhygiene-Programm, das auf die jeweilige Situation Ihres Kindes abgestimmt wird. Hierbei lernt Ihr Kind wie es seine Zähne optimal reinigen und gesund erhalten kann. Die Leistungen werden auch als "IP-Leistungen" bezeichnet und beinhalten under anderem:

  • IP 1 - Erhebung eines Mundhygienestatus
  • IP 2 - Mundgesundheitsaufklärung
  • IP 4 - Lokale Fluoridierungsmaßnahmen
  • IP 5 - Versiegelung von bleibenden Molaren (Backenzähnen)

Bitte sprechen Sie uns an, wenn Sie Fragen zur Individualprophylaxe haben und einen Termin wünschen.

Bildquelle: Unsplash @frankiefoto

September 2016 - Obst in Beuteln

Bunter Schraubverschluss, farbiger Aufdruck und der süsser Inhalt - 

die Rede ist von Fruchtmus aus kleinen Beuteln oder auch "Quetschie" genannt. Ob auf der Lister Meile oder beim letzten 96 Spiel im Lister Turm, für viele Eltern scheint der Snack für Zwischendurch auf jeden Fall praktisch zu sein. Doch welche gesundheitlichen Bedanken gibt es aus Sicht der Zahnmediziner?

Im letzten Heft der ZM befasst sich Professor Schiffner aus Hamburg mit dem Thema. Dabei werden folgende Aspekte besonders beleuchtet:

  • Kariesrisiko
  • Erosionen
  • Entwicklung der Kaumuskulatur

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass ähnlich wie bei gesüßten Getränken ein erhebliches Kariesrisiko für die Kinder besteht. Durch die Zufuhr des Fruchtmuses über ein kleines Plastikröhrchen werden besonders die Frontzähne dauerhaft durch den stark sauren Brei umspült. Neben Karies kann es zu Erosionen, eines Verlust des Zahnschmelzes durch Säuren, kommen. Dieses Phänomen wurde ebenfalls für Smoothies nachgewiesen. Weiterhin wird darauf hingewiesen, dass die Quetschies nicht das Obst ersetzen können. Neben den Vitaminen im frischen Obst ist es wichtig, dass die Kinder das Obst für eine optimale Entwicklung der Kaumuskulatur richtig kauen. Das Obst stärkt somit die Muskulatur, enthält mehr Nährstoffe und führt zu einem besseren Sättigungsgefühl, da das Volumen der verzehrten Nahrung deutlich höher ist als bei den Quetschies.

Selbst die Herstellen verweisen teilweise auf den Packungen auf die entstehenden Probleme und legen einen gute Zahnpflege ans Herz.

Den gesamten Artikel finden Sie unten in der Quellenangabe.

Quelle: ZM Online
Bildquelle: Pixabay